Dienstleistungsökonomie

Warum wir die Volkswirtschaft zur Dienstleistungsökonomie transformieren müssen

Skype fürs iPhone ist da und T-Mobile macht sich in die Hose, wir debattieren schon fleißig

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Kommentar

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Kommentar von Bernhard Steimel am 1. April 2009 um 9:30am
T-Mobile blockiert die Nutzung von VoIp-Software auf dem iPhone, weil der Bonner Telekom-Konzern durch diesen „Bypass“ ihr Tarifmonopol für ihre Kundenbasis bedroht sieht.
Dass durch die Skype-Nutzung das Netz überlastet wird, kann ebenso als vorgeschobenes Argument angesehen werden wie die Behauptung, dass Kunden sich bei T-Mobile beschweren könnten.
Ich glaube vielmehr, dass durch die Nutzung der VoIP-Software die etablierten Spielregeln in Gefahr geraten und T-Mobile seine Gatekeeper-Funktion mit aller Macht aufrecht erhalten will. So ist z.B. denkbar, dass Kunden den günstigsten iPhone-Tarif buchen und Ihre Gespräch dann über Skype führen. Noch gravierender ist sicherlich der Kontrollverlust. Über Skype kann gechattet werden und weitere Zusatzdienste genutzt werden. Die Dose der Pandora hat sich aber schon geöffnet. Das Internet ist dabei seinen Siegeszug auf dem Handy fortzusetzen. Mit der Internet-Kostenfrei-Logik geraten die Bezahl-Geschäftsmodelle der Mobilfunkanbieter unter Druck. Im übertragenden Sinne erinnert die Situation ein wenig an den Untergang des Kommunismus und die letzten Abwehrschlachten, vor dem Mauerfall.

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